Klimapolitik

Die Papierindustrie ist in Sachen Klimapolitik doppelt betroffen: Einerseits durch die Bedrohung der Rohstoffversorgung, andererseits durch den EU Emissionshandel.

Die Papierindustrie setzt in Sachen Klimapolitik neue Maßstäbe:
Mit dem Two Team Project will sich die Industrie neu erfinden und noch mehr zum Klimaschutz beitragen

1997 wollte die EU mit dem Kyoto-Protokoll ein internationales Zeichen zur Eindämmung des weltweiten Anstiegs der Durchschnittstemperatur um max. 2°C setzen.

2007 wurden diese Ziele mit der Agenda 2020 konkretisiert: Bis 2020 soll mindestens 20 Prozent weniger CO2 ausgestoßen, der Anteil der erneuerbaren Energieträger auf 20 Prozent erhöht und die Energieeffizienz um 20 Prozent verbessert werden.

2003 wurde zudem ein europäisches Emissionshandelssystem für Treibhausgase eingeführt. Dafür gelten seit 2013 europaweit harmonisierte Regeln für alle Teilnehmer am EU-Emissionshandel, um das 20% CO2- Reduktionsziel bis 2020 zu erreichen.

2011 setzte sich die EU-Kommission im Rahmen der Roadmap towards a low-carbon economy in 2050 das Ziel, die CO2-Emissionen um 80 Prozent zu reduzieren, bei gleichzeitiger Erhaltung der Wettbewerbskraft. 

RoadMap 2050
Dazu erarbeitete die CEPI eine eigene Strategie, mit dem Ziel, bahnbrechende Innovationen zu erforschen, welche die Papier- und Zellstoffproduktion komplett revolutionieren könnten. Im Rahmen des Two Team Projects wurden entlang eines Innovationspfades Vorschläge entwickelt, auf Basis derer jetzt weitergeforscht wird.

Derzeit bereiten sich die Staaten auf Verhandlungen zu Klimaschutzmaßnahmen nach Auslaufen der Verpflichtungen der Kyotoperiode vor.

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Ansprechperson:
Mag. Birgit Krista
birgit.krista@austroapier.at