Klimaabkommen für gleiche Wettbewerbsbedingungen
Ab 2013 soll das Emissionshandelssystem verschärft werden, um das ambitionierte 20% CO2-Reduktionsziel bis 2020 zu erreichen. Die Unternehmen müssen dann ihre Zertifikate zum Teil (Stromerzeugung) ersteigern. Solange es kein rechtlich verbindliches internationales Klimaabkommen gibt, bedeutet das hohe Zusatzkosten für die europäischen Standorte und damit einen enormen Wettbewerbsnachteil gegenüber Mitbewerbern in anderen Ländern ohne CO2- Restriktionen. Nur ein globales Abkommen mit gleichwertigen Verpflichtungen zur Treibhausgasreduktion kann das Wettbewerbsgleichgewicht wiederherstellen.
Ansprechpartner: Mag. Julia Löwenstein, loewenstein@austropapier.at