Forschung & Entwicklung

Enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung

Die Themen der kooperativen Projekte stellen ein Bindeglied zwischen Grundlagenforschung und angewandter Technik dar. Diese werden von den Forschungsinstituten in der Regel nicht abgedeckt, sind für einzelne Unternehmen aber zu kostenintensiv.

Papier ist ein High-Tech Produkt mit sehr vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Um neuen, sich ständig ändernden Anforderungen gerecht zu werden, wird in der österreichischen Papier- und Zellstoffindustrie Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Neben der produktbezogenen Forschung und Entwicklung werden eine Reihe kooperativer Forschungsprojekte von betriebsübergreifendem Interesse durchgeführt. Die Forschungsarbeit zeichnet sich durch enge Kooperation mit Universitätsinstituten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus. Zur Beantwortung spezieller Fragestellungen werden Unternehmen des Maschinenbaus sowie der Zulieferindustrie beigezogen.

Präsentation: Processing of Lignin and the Removal of Detrimentalswith Deep Eutectic Solvents

Revised Draft Scoping paper for PC_2016-09-19_CLEAN

Klima-und Energiefonds
Jahresprogramm des Klima- und Energiefonds 2016

Aktuelle Forschungsprojekte:

Neues F&E-Projekt in Diskussion: Schnelle Prozesskontrolle mittels NIR-Messungen
Ziel dieses Projektes ist eine rasche Charakterisierung von Zellstoff in Hinblick auf ausgewählte Parameter mittels Messungen im nahen Infrarot (NIR). Dadurch sollen Prozessveränderungen möglichst schnell erkannt werden. Gelingen soll diese Charakterisierung durch den Abgleich der NIR-Messungen mit einer statistischen Datenbank von Proben, die sowohl mittels NIR als auch mittels Gelpermeationschromatografie (GPC) mit Fluoreszenzmarkierung analysiert wurden.

Nähere Informationen

Komplexbildner (HFA)
Ziele: Identifizieren von neuen technisch geeigneten und gesetzeskonformen Alternativkomplexbildnern als Ersatz von EDTA und DTPA. Bessere Kenntnis der Prozessbedingungen und Optimierung des Einsatzes von Komplexbildnern. Beschleunigung des Abbaus von ausgewählten Komplexbildnern.

Druckqualität (TU Graz – Inst. f. Papier- und Zellstofftechnik)
Oberflächenbasierende Fehlstellen in der Farbübertragung werden analysiert um die Ursachen von Druckfehlern zu identifizieren und in Zukunft vermeiden zu können.

Chromophore (Universität für Bodenkultur Wien)
Die Chemischen Reaktionen, welche zur Bildung von farbgebenden Substanzen – sogenannten Chromophoren  - führen, werden analysiert. Ziel des Projektes, ist es dem Prozess der Verbgilbung in Zukunft besser entgegen wirken zu können.

Enzymanwendung (Universität für Bodenkultur Wien)
Die Wirkung unterschiedlicher Enzyme wird untersucht, um neue Anwendungsmöglichkeiten für diese in der Papier- und Zellstoffherstellung zu finden.

BAOPAP (Holzforschung Austria)
Die Wirkung unterschiedlicher Oberflächenbeschichtungen auf die Bildung von Ablagerungen in Papiermaschinen wird untersucht. Ziel ist das Finden eines geeigneten Beschichtungsmaterials, welches unter den Bedingungen der Papierherstellung stabil und langfristig wirksam ist.

Tribosystem Schaber / Walze (AC2T)
Wissenschaftliche Grundlagen für das Tribosystem Schaber / Walze werden erarbeitet, um dieses hinsichtlich Werkstoffauswahl und Energieeinsatz optimieren zu können  

FORENT (TU Graz – Inst. f. Papier- und Zellstofftechnik)
Die Einflüsse unterschiedlicher Retentionsmittel auf Flockung, Formation und Retention unterschiedlicher Faserstoffsuspensionen werden untersucht, um Optimierungen hinsichtlich der eingesetzten Moleküle und deren Konzentration zu ermöglichen.

 

Projekte in Vorbereitung:

Barrierebeschichtung
Ziele: Bewertung der Qualitäten der verschiedenen derzeit in Entwicklung befindlichen und teilweise bereits auf den Markt drängenden Technologien. Schaffen einer Basis, auf der eigene Entwicklungen starten können.
Erste Vorbesprechung am 03. Juni 2015, IPZ Graz

Folgeprojekt zur Simulation der Trockenpartie
Ziel: Durch Simulation und Bilanzierung Energiesparpotenziale finden. Welche Bereiche der Papier- und Zellstoffherstellung im neuen Projekt simuliert werden sollen, ist noch offen.
Vorbesprechung 25. Juni 2015, AP Wien

 

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Ansprechperson:
Mag. Dipl.-Ing. Dr. Yvonne Groiss
yvonne.groiss@---nospam---austropapier.at