Füllstoffe

Natürliche Füllstoffe sorgen für Glanz und Geschmeidigkeit des Papiers.

Seit 1990 hat sich die Gesamtmenge von 320.000 Tonnen auf fast 580.000 Tonnen erhöht. Der Einsatz von Calciumcarbonat verdoppelte sich in diesem Zeitraum, während der Verbrauch an Kaolin stagnierte.

Als Füllstoffe werden in der Papierindustrie fast ausschließlich in der Natur vorkommende, anorganische Stoffe wie zum Beispiel Calciumcarbonat, Kaolin und in geringen Mengen Titandioxid verwendet.
Mit ihren hohen Feinheitsgraden bieten die Füllstoffe neben weitgehender Unlöslichkeit in Wasser den Vorteil eines höheren Lichtbrechungsvermögens. Sie tragen damit in vielfältiger Weise zur Verbesserung der Papiereigenschaften Glätte, Glanz, Opazität, Weißgrad und Bedruckbarkeit bei.

Natürliche, anorganische Stoffe
Von der österreichischen Papierindustrie werden heute rund 300.000 Tonnen Füllstoffe pro Jahr eingesetzt. Dabei verschiebt sich das Verhältnis von Kaolin zum Calciumcarbonat seit einigen Jahren zu Gunsten des Calciumcarbonates.
Als eine schwach alkalische Puffersubstanz verhindert es das Altern des Papieres. Titandioxid wird nur in Spezialprodukten eingesetzt und spielt eine vergleichsweise untergeordnete Rolle. Neben dem Einsatz in der Masse werden anorganische Pigmente auch im Strich zur Verbesserung der Oberflächeneigenschaften eingesetzt.

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