Umwelt

Ökologische Verantwortung und Ressourceneffizienz haben einen hohen Stellenwert

Die österreichische Gesetzgebung und die EU-Wasserrahmenrichtlinie stellt eine hohe Gewässergüte der Betriebsabwässer sicher.

Altpapierfasern können beispielsweise bis zu sechsmal wiederverwertet werden. Aber auch danach sind die Faserreststoffe aus der Produktion für unsere Unternehmen kein Abfall, sondern vor allem wertvoller biogener Brennstoff. Auch Rinden aus der Zellstoffproduktion, Schlämme aus der Abwasseraufbereitung oder auch Sortierrückstände aus der Altpapieraufbereitung werden zu Strom und Wärme umgewandelt. Aschen und Klärschlämme werden zum Teil stofflich wiederverwertet.

Sparsamer Umgang mit Wasser
Neben Holz und Altpapier ist Wasser das wichtigste Hilfsmittel für die Papierherstellung. Da das Wasser eine gewisse Qualität aufweisen muss, kann eine Wasseraufbereitung notwendig sein, um diese Anforderungen zu erfüllen. Nach Einsatz im Prozess werden die Abwassermengen in eigenen, kommunalen oder Verbandskläranlagen gereinigt. Erst dann werden sie wieder in den Vorfluter zurückgeleitet. Die österreichische Gesetzgebung als auch die EU-Wasserrahmenrichtlinie stellt eine hohe Gewässergüte der Betriebsabwässer sicher. Bei den Abwasseremissionen sind insbesondere CSB, BSB5 und in einigen Fällen AOX relevant.

Die Luftemissionen der Branche stammen hauptsächlich aus der Energieerzeugung. Neben CO2, sind insbesondere SO2, NOx und Feinstaub relevant.

Umweltmanagement wird groß geschrieben
Generell nimmt Umweltvorsorge und aktiver Umweltschutz in den österreichischen Papierbetrieben einen hohen Stellenwert ein: Bereits über 90% der gesamten Produktionsmenge an Papier, Karton und Pappe sowie fast 100% der gesamten Produktionsmenge an Zellstoff stammen aus Unternehmen mit Umweltmanagementsystemen (EMAS- und/ oder ISO14001-zertifizierten Anlagen).  

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Ansprechperson:
Dipl.-Ing. Kathrin Höfferer
kathrin.hoefferer@austropapier.at