Zellstoffherstellung

Chemischer Aufschluss von Holz

Für den chemischen Aufschluss von Holz gibt es verschiedene Verfahren:

Diese arbeiten entweder mit sauren oder alkalischen Aufschlussflüssigkeiten.
Die Verfahren richten sich hierbei sowohl nach der Holzart als auch nach dem gewünschten Endprodukt.

Für die Herstellung von Zellstoff nach dem sauren Bisulfitverfahren wird im allgemeinen Holz von Fichte und Tanne eingesetzt, doch verarbeitet man in steigendem Maße auch Laubhölzer.
Der Sulfitzellstoff ist im ungebleichten Zustand hell, lässt sich leicht bleichen und dient vorwiegend zur Herstellung von grafischenPapieren (Schreib- und Druckpapieren) und Hygienepapieren.

Das alkalische Aufschlussverfahren ist besonders für die harzreicheKiefer und Lärche geeignet, doch lassen sich nach dieserMethode alle Holzarten sowie Einjahrespflanzen aufschließen. Das Verfahren ist weltweit am meisten verbreitet.
Der alkalisch aufgeschlossene Zellstoff ist dunkler, schwerer bleichbar und eignet sich besonders für die Herstellung von Packpapieren, aber auch des gesamten Bereichs der grafischen Papiere.

Hier finden Sie die unterschiedlichen Zellstoffarten