Forschung & Entwicklung

Enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung

Die Themen der kooperativen Projekte stellen ein Bindeglied zwischen Grundlagenforschung und angewandter Technik dar. Diese werden von den Forschungsinstituten in der Regel nicht abgedeckt, sind für einzelne Unternehmen aber zu kostenintensiv.

Papier ist ein High-Tech Produkt mit sehr vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Um neuen, sich ständig ändernden Anforderungen gerecht zu werden, wird in der österreichischen Papier- und Zellstoffindustrie Forschung auf höchstem Niveau betrieben. Neben der produktbezogenen Forschung und Entwicklung werden eine Reihe kooperativer Forschungsprojekte von betriebsübergreifendem Interesse durchgeführt. Die Forschungsarbeit zeichnet sich durch enge Kooperation mit Universitätsinstituten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen aus. Zur Beantwortung spezieller Fragestellungen werden Unternehmen des Maschinenbaus sowie der Zulieferindustrie beigezogen.

 

Klima-und Energiefonds
Jahresprogramm des Klima- und Energiefonds 2018

Forschungsförderungsgesellschaft (FFG)
Homepage

 

Aktuelle Forschungsprojekte:

Schnelle Prozesskontrolle mittels NIR-Messungen
Ziel dieses Projektes ist eine rasche Charakterisierung von Zellstoff in Hinblick auf ausgewählte Parameter mittels Messungen im nahen Infrarot (NIR). Dadurch sollen Prozessveränderungen möglichst schnell erkannt werden. Gelingen soll diese Charakterisierung durch den Abgleich der NIR-Messungen mit einer statistischen Datenbank von Proben, die sowohl mittels NIR als auch mittels Gelpermeationschromatografie (GPC) mit Fluoreszenzmarkierung analysiert wurden. Dieses Projekt wird durch ein Doktoratsstipendium der BOKU gefördert.

Komplexbildner (HFA)
Ziele: Identifizieren von neuen technisch geeigneten und gesetzeskonformen Alternativkomplexbildnern als Ersatz von EDTA und DTPA. Bessere Kenntnis der Prozessbedingungen und Optimierung des Einsatzes von Komplexbildnern. Beschleunigung des Abbaus von ausgewählten Komplexbildnern.

Chromophore (Universität für Bodenkultur Wien)
Die Chemischen Reaktionen, welche zur Bildung von farbgebenden Substanzen – sogenannten Chromophoren  - führen, werden analysiert. Ziel des Projektes, ist es dem Prozess der Verbgilbung in Zukunft besser entgegen wirken zu können.

Enzymanwendung (Universität für Bodenkultur Wien)
Die Wirkung unterschiedlicher Enzyme wird untersucht, um neue Anwendungsmöglichkeiten für diese in der Papier- und Zellstoffherstellung zu finden.

Barrierepapier (TU Graz – Inst. f. Papier- und Zellstofftechnik und Institut für Lebensmittelchemie)
Die Qualitäten der verschiedenen derzeit in Entwicklung befindlichen und teilweise bereits auf den Markt drängenden Technologien/Substrate werden bewertet, um zukünftig bessere Barrierepapiere entwickeln zu können.  

Kalandertribologie (AC2T, Wiener Neustadt)
Ziel des Projektes ist die Optimierung der Kalandereffizienz auf Basis tribologischer Untersuchungen.

 

Projekte in Vorbereitung:

FibreZyme
Dem effektiven Einsatz von Enzymen in der Papier- und Faserindustrie steht aktuell das mangelnde Wissen über deren genauen Wirkmechanismus im Weg. An diesem Punkt setzt Projekt FiberZyme an. Mittels verschiedener bildgebenden und analytischen Verfahren soll die Wirkung einzelner Enzyme und deren Mischungen an der Faser sichtbar gemacht werden. Außerdem ist geplant, Kontrollstrategien für die industrielle Anwendung zu etablieren.

Stärke plus

 

Internationale Forschung:

Horizon2020

Andere relevante Forschungsthemen für die Papierindustrie

Präsentation: Processing of Lignin and the Removal of Detrimentals with Deep Eutectic

 

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Ansprechperson:
Reate Kepplinger
renate.kepplinger@austropapier.at